Mikroplastik in Baumwollprodukten – ein oft übersehener Umweltschaden
- maurer7
- Mar 16
- 1 min read

Wenn wir an Mikroplastik denken, denken wir meist an Kunstfasern wie Polyester oder Nylon. Doch auch Baumwollprodukte können zur Mikroplastikbelastung beitragen – oft indirekt, aber nicht weniger problematisch. Denn viele vermeintlich „natürliche“ Textilien aus Baumwolle enthalten Mischgewebe, synthetische Veredelungen oder Kunststoffanteile, etwa durch elastische Garne, Nähfäden oder Beschichtungen.
Typische Hinweise auf Mikroplastik-Quellen in Baumwollprodukten:
Mischgewebe: z. B. „Baumwolle mit Elasthan / Polyester / Polyamid“
Veredelungen: knitterfrei, bügelleicht, wasserabweisend = oft synthetische Beschichtungen
Kunststoffnähte oder elastische Bündchen: enthalten meist Kunstfasern
Kunstharz-Ausrüstung: für höhere Reißfestigkeit, oft unsichtbar
Textilien mit glänzender Optik oder Stretch-Anteil
✅ Tipp: Achte auf vollständig natürliche Materialangaben (100 % Baumwolle reicht nicht immer) – oder wähle kompostierbare, plastikfreie Alternativen wie die nachhaltigen Textilien von Veskotex®.
Zudem werden viele Baumwolltextilien im Herstellungsprozess mit Polymeren, Kunstharzen oder Kunstfasern kombiniert, um bestimmte Eigenschaften wie Knitterfreiheit, Formstabilität oder Reißfestigkeit zu erzielen. Beim Waschen lösen sich daraus winzige Kunststoffpartikel, die über das Abwasser in Flüsse, Seen und Meere gelangen. Ein Großteil davon kann in Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden – und gelangt somit direkt in unsere Umwelt.
Besonders kritisch: Diese Mikroplastikpartikel reichern sich in der Nahrungskette an, gefährden Fische, Meereslebewesen und letztlich auch den Menschen. Auch Baumwollprodukte, die auf den ersten Blick als nachhaltig erscheinen, können somit Teil eines versteckten Plastikproblems sein – ganz ohne dass es der Konsument merkt.
Die Lösung liegt in echter Materialtransparenz und neuen, vollständig biologisch abbaubaren Textilinnovationen, wie sie Veskotex entwickelt. Kompostierbare Materialien ohne synthetische Beimischungen sind ein echter Fortschritt im Kampf gegen Mikroplastik – für saubere Gewässer, gesunde Ökosysteme und eine textile Zukunft im Einklang mit der Natur.







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