top of page
Search

Wasser & Chemie – Die versteckten Belastungen der Baumwollproduktion

ree

Baumwolle gilt als natürlicher Rohstoff – doch ihre Herstellung bringt enorme ökologische Herausforderungen mit sich,



beim Einsatz von Wasser und Chemikalien. Die Pflanzen benötigen nicht nur große Anbauflächen, sondern auch riesige Mengen an Wasser. Für ein einziges Baumwoll-T-Shirt werden im Schnitt bis zu 2.700 Liter Wasser verbraucht – das entspricht rund 20 Badewannen. In vielen Anbaugebieten führt dieser Verbrauch zu Wasserknappheit, sinkendem Grundwasserspiegel und ökologischen Ungleichgewichten.


Doch Wasser ist nur ein Teil des Problems. Ebenso gravierend ist der intensive Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Düngemitteln. In der konventionellen Baumwollproduktion kommen chemische Mittel zum Einsatz, die nicht nur Schädlinge fernhalten, sondern auch Böden, Luft und Gewässer belasten. Diese Stoffe gelangen häufig ungefiltert in Flüsse und Seen, bedrohen dort die Artenvielfalt und können langfristig sogar das Trinkwasser kontaminieren.


Auch bei der Weiterverarbeitung der Baumwolle – vom Entkörnen über das Bleichen bis zum Färben – werden chemische Substanzen in großen Mengen verwendet, darunter Farbstoffe, Weichmacher und Appreturen. Viele davon sind schwer abbaubar, gesundheitsschädlich und können beim Waschen später Mikroplastik-freie Textilien dennoch zur Umweltbelastung machen, wenn synthetische Hilfsstoffe im Spiel sind.


Diese Fakten zeigen: Wer wirklich nachhaltig denkt, muss über den reinen Rohstoff hinausblicken. Veskotex setzt deshalb auf kompostierbare, chemiefreie Alternativen, die nicht nur biologisch abbaubar sind, sondern von Anfang an umweltfreundlich entwickelt wurden – für eine textile Zukunft ohne unsichtbare Nebenwirkungen.

 
 
 

1 Comment


maurer
Mar 16

Unglaublich, sehr guter Blog!

Like

Get in Touch

Körösistraße 48c

8010 Graz / Österreich

Danke für ihre Nachricht!

veskotex_white_transparent_r.png

© 2023 by pergola24 GmbH.

bottom of page