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Baumwolltextilien und ihre Umweltbelastung – Die unterschätzte Herausforderung



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Baumwolle ist eines der am häufigsten verwendeten Materialien in der Textilindustrie – vom T-Shirt bis zum Handtuch. Sie gilt als „natürlich“ und „nachhaltig“, doch der ökologische Fußabdruck von Baumwolltextilien ist deutlich größer, als viele denken. Wasserverbrauch, Pestizideinsatz, CO₂-Emissionen und Energieaufwand machen Baumwolle zu einer der umweltschädlichsten Kulturpflanzen der Welt.


Der enorme WasserverbrauchDie Baumwollproduktion benötigt riesige Mengen Wasser – im Schnitt etwa 11.000 Liter für ein Kilogramm Rohbaumwolle. Besonders problematisch: Baumwolle wird oft in wasserarmen Regionen angebaut, wo sie zur Verknappung der lokalen Wasserressourcen beiträgt. Ein Beispiel dafür ist der dramatische Rückgang des Aralsees in Zentralasien, verursacht durch die Umleitung von Flüssen zur Bewässerung von Baumwollfeldern.


Chemikalien belasten Böden und GewässerKonventioneller Baumwollanbau ist auf intensiven Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Düngemitteln angewiesen. Diese Stoffe gelangen in die Umwelt, vergiften Böden und verschmutzen Flüsse und Seen. Auch für die Gesundheit der Menschen in Anbaugebieten sind diese Chemikalien eine große Gefahr. Weltweit werden rund 16 % aller eingesetzten Insektizide allein für Baumwolle verwendet – bei einem Flächenanteil von nur etwa 2,5 %.

Baumwolltextilien und ihre Umweltbelastung – Die unterschätzte Herausforderung

CO₂-Emissionen und EnergieaufwandAuch die Verarbeitung der Baumwolle ist energieintensiv – vom Ernten über das Entkernen bis zur Weiterverarbeitung und dem Transport der Textilien. Der gesamte Produktionsprozess verursacht erhebliche Treibhausgasemissionen, vor allem, wenn lange Lieferketten und globale Logistik zum Einsatz kommen.


Ein Umdenken ist notwendig

Angesichts dieser Belastungen braucht es dringend Alternativen. Kompostierbare Textilien aus schnell nachwachsenden Rohstoffen wie Bambus oder Holz bieten eine nachhaltige Lösung. Sie benötigen deutlich weniger Wasser, keine Pestizide und sind biologisch abbaubar – ein echter Fortschritt für Umwelt und Gesundheit.

 
 
 

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